"mit dem Tod zu versöhnen das Leben!"

Grabmal und Totengedenken im hochmittelalterlichen Sachsen

Vor genau 850 Jahren zogen die ersten Mönche aus dem Mutterkloster Pforta bei Naumburg feierlich in das neu gegründete Kloster an der Freiberger Mulde ein. Anlässlich des Jubiläums des sogenannten „inicium“, begrüßen wir in dieser Saison renommierte Historiker zu spannenden Vorträgen rund um die wechselvolle Geschichte Altzellas. An diesem Tag Dr. Christian Schuffels mit "mit dem Tod zu versöhnen das Leben! Grabmal und Totengedenken im hochmittelalterlichen Sachsen".

Im Mausoleum des Klosterparks Altzella sind noch heute die mittelalterlichen Grabplastiken der Stifterfamilie zu bewundern. Markgraf Otto der Reiche hatte das Kloster einst zur Erbbegräbnisstätte der Wettiner bestimmt. Mindestens 26 Angehörige des Herrschergeschlechts haben in Altzella ihre letzte Ruhe gefunden. Historiker Dr. Christian Schuffels vom Institut für sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) berichtet in seinem Vortrag von der Praxis mittelalterlichen Totengedenkens.

So, 27. April 2025

15:00 Uhr

Klosterpark Altzella
Zellaer Straße 10 OT Zella
01683 Nossen

Museen & Galerien

So, 27. April 2025

15:00 Uhr

Klosterpark Altzella
Zellaer Straße 10 OT Zella
01683 Nossen

Das Kloster Altzella ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. Es befindet sich westlich der Stadt Nossen an der Mündung des Pitzschebaches in die Freiberger Mulde. Es wird vom Schlossbetrieb Schloss Nossen/Kloster Altzella verwaltet.

Klosterpark Altzella
Zellaer Straße 10 OT Zella
01683 Nossen

Tel. 03524250450
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Im Zuge der Reformation wurden die Mönche aus dem Kloster vertrieben und das Zisterzienserkloster Altzella wurde aufgelöst. Das Interesse an Altzella versiegte jedoch nie. So errichtete Kurfürst Friedrich August III. hier ein Mausoleum und Hofgärtner Johann Gottfried Hübler umgab die Grabstätte mit einem romantischen Landschaftspark, in dem heute verschiedenste Veranstaltungen stattfinden.